Projekte in PowerPoint visualisieren
So könnte ein Data Lake Grundlayout aussehen
Projekte, Strategien, Zielbilder, Prozesse - einfach alles Mögliche lässt sich ganz einfach mit PowerPoint visualisieren. So bringst du dein Thema mit Hilfe von Bildsprache und für alle leicht verständlich auf den Punkt.

Ob privat oder in der Unternehmenskommunikation: Oft braucht man keine teure Agentur oder einen Grafiker. Gewusst wie, lassen sich auch komplexe Themen selbst visualisieren. Dazu braucht es gar nicht viel.

Das Gute daran ist außerdem, dass man nicht abhängig ist von der Verfügbarkeit eines so genannten Experten oder großen Budgets. Darüber hinaus hilft das eigene Visualisieren dabei, sich zu fokussieren und über sein Projekt 100 % klar zu werden. Mach's einfach selbst und sei dein eigener Experte!
Das brauchst du:

PowerPoint

Ideen zu deinem Projekt

Bilder

etwas Zeit und Muße

Lust aufs Selbermachen


Schritt 1: [START] - ganz einfach mit PowerPoint

PowerPoint-Basiskenntnisse reichen aus. Öffne Powerpoint und richte dir zunächst deine Seite ein, damit deine Seite gleich die richtige Größe für deine Projektpräsentation hat. Heutzutage gängig ist das Format 16:9.

> Datei
> Seite einrichten
> Folienformat: Bildschirmpräsentation (16:9)

Tipp: Du kannst dein finales Bild später nicht nur online präsentieren, sondern auch als Gesamtwerk exportieren und zum Beispiel drucken lassen.

Hinweis: Statt PowerPoint kannst du natürlich auch Key Note verwenden, funktioniert genauso.
Schritt 2: [TEXT] - informativ, möglichst einfach und „short and sweet“

„Content is King“ – schon mal gehört? Das heißt, dein Inhalt, deine Botschaft, das ist wichtig. Die Bilder sind Repräsentanten für deine Inhalte. Du musst nicht alles und jedes Wort in ein Bild übersetzen. Vielmehr geht es darum, einen Kontext, einen Rahmen zu schaffen. Bilde verstärken das Ganze und machen es verständlich. Überlege dir deshalb zuallererst genau, was du sagen möchtest. Außerdem sollte jeder verstehen können, um was es geht – also möglichst einfach formulieren. Und schließlich: Halte den Text so kurz wie möglich, damit dein Design nicht überladen wird und in der kurzen Aufmerksamkeitsspanne deine Zielgruppe erreicht.

Besser noch in PowerPoint/Key Note: Beschränke dich auf ein paar Kernbotschaften oder Schlüsselbegriffe. Lasse Fließtexte und kleinteilige Beschreibungen weg. Das ist etwas für die Tonspur.
Schritt 3: [BILDER] – passend zum Inhalt, ein Eyecatcher

Genauso gilt: „Images are Queen“. Der Inhalt kann noch so gut sein, Bilder generieren Aufmerksamkeit. Sie haben einen erstaunlich positiven Effekt: Das Interesse steigt, der Inhalt kann besser erfasst werden und Emotionen werden ausgelöst. In der täglichen Bilderflut heben sich handgemachte Illustrationen besonders ab.

Jetzt auf zu den
Illustrationen
! Wenn dein Text steht, überlege dir, welche Bilder zu deinen Themen gut passen könnten und worin du deine Texte verstauen möchtest. Für Überschriften eignen sich Banner gut, für die weiteren Texte Rahmen, Boxen oder auch Sprechblasen. Natürlich darf ein Text auch mal unverpackt sein.

Kleiner Tipp: lege schon mal alles in den Warenkorb, damit du deine Auswahl schnell wiederfindest.

Schritt 4: [TEXT + BILDER] – Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Steht dein Text und du hast die gewünschten Bilder in der Bilddatenbank gefunden? Sehr gut! Dann geht’s los! In der Gestaltung bist du frei, dennoch sollte man ein paar Dinge beachten:
Einfache Grundelemente eines Layouts

TEXT: Titel, Überschrift, Botschaft, Leitfrage

ggfs. Unterpunkte und weitere Informationen

Illustrationen/Bilder

Rahmen, Banner, Boxen für Texte

ggfs. Pfeile, um den Blick zu lenken

ggfs. Bulletpoints fürs Aufzählen
Ein paar goldene Gestaltungsregeln

Überfrachte dein Layout nicht.

Lasse Luft zwischen den einzelnen Elementen.

Titel/Thema am besten nach oben oder ins Zentrum des Bildes packen.

Texte machen sich gut in einem Rahmen oder einer Box.

Unser Leseverhalten prägt unser Betrachtungsmuster: Gestalte also deine Elemente von links nach recht, von oben nach unten oder im Uhrzeigersinn.

Weniger ist mehr: Verwende maximal 2-3 Schriftarten und -größen.
Füge in einer PowerPoint-Folie zunächst deine Texte ein und bringe diese in die passende Größe und die gewünschte Position. Danach hast du schon mal ein gutes Gefühl, wie viel Platz für die Bilder noch zur Verfügung steht und wo man diese platzieren könnte. Wenn der Text gesetzt ist, verstaust du ihn am besten in Banner, Boxen, Rahmen u.ä.

Tipp: Mit „Anordnen“ > „Objekte sortieren“ > „In den Vordergrund“ kannst du deine Texte in einen Rahmen u.a. setzen.

Füge jetzt noch deine ausgewählten Bilder ein. Du kannst sie beliebig groß und klein ziehen oder auch verschiedene Illustrationen miteinander kombinieren. Die Bilder können deinen Text „unauffällig“ begleiten oder auch als Blickfang eingesetzt werden. Am Ende kannst du noch den Hintergrund der Folie in eine gewünschte Farbe ändern.
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